Klinik für diagnostische und interventionelle
Radiologie und Nuklearmedizin

Chefarzt Prof. Dr. Matthias Bollow
Augusta-Kranken-Anstalt gGmbH
Bergstraße 26 - 44791 Bochum
Tel.: 0234 / 517-2753


D - Medizinisches Wörterbuch - Patienteninfo

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Diabetes mellitusZuckerkrankheit, genetisch oder exogen; wird unterschieden in folgende Typen: Typ I - durch Insulinmangel bedingt, beginnt häufig bereits in jungen Jahren und bedingt eine lebenslange Insulinzufuhr. Typ II - zunehmende Insulinresistenz bedingt durch die Lebensumstände des Patienten z. B. Adipositas (Übergewicht).
Diabetische NephropathieDiabetisch bedingte narbige Degeneration der Kapillarknäuel der Niere bei langjährig, meist mehr als 10 Jahre bestehendem Diabetes mellitus. Dadurch häufig auftretendee Hypertonie (arterieller Bluthochdruck); in der Regel ist der Übergang in die Niereninsuffizienz (eingeschränkte Fähigkeit der Niere harnpflichtige Substanzen auszuscheiden) unaufhaltsam.
Diabetischer FußBei weit fortgeschrittener Zuckerkrankheit entstehen infolge der massiven Ernährungsstörung von Gewebe und Gefäßnerven absterbende Gewebebezirke oder Nekrosen (lokaler Gewebstod) gehäuft am Fuß (Gangrän).
Dialyse(Lyse, griech. Auflösung, Trennung). Als sogenannte Blutwäsche, einem extrakorporalen (außerhalb des Körpers) Blutreinigungsverfahren mittels einer künstlichen Niere, dient es der Elimination von harnpflichtigen Substanzen, anderen Stoffwechselendprodukten und Wasser aus dem Organismus. Der Patient muß über einen venösen Shunt (permanenten Zugang in einer Körpervene) verfügen.
DiastoleDie auf die Systole (rhythmische Kontaktion des Herzmuskels) folgende Erschlaffung des Herzens mit erneuter Füllung der Herzkammer zur Vorbereitung des nächtsen Pulsschlags.
DopplersonographieSonderform der Ultraschalluntersuchung über Blutgefässen, die die Blutströmung und deren krankhafte Abweichung darstellen kann. Der Doppler-Effekt kann als Phänomen des Alltagslebens erfahren werden: wenn ein Einsatzfahrzeug mit eingeschaltetem Martinshorn auf einen zufährt, hört man eine andere Tönhöhe, wie wenn es sich von einem wieder entfernt. dasselbe Verhalten zeigt das strömende Blut in einer Arterie.
DSADigitale Subtraktions-Angiographie ist das bewährteste röntgenologische Verfahren zur Darstellung von Gefässen. Dem patienten wird über einen Katheter ein Kontrastmittel appliziert, welches dazu dient, die Gefässe sichtbar zu machen. Die eigentliche Gefäßbildgebung erfolgt durch Subtraktion eines Leerbildes (vor Kontrastmittelgabe) vom kontrastierten Bild (nach Kontrastmittelgabe) sodass eine überlagerungsfreie, rechneroptimierte Darstellung der Gefäßfüllung erzeugt wird (luminographie). Die Bildgebung erfolgt online auf angeschlossenen Monitoren.

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