Klinik für diagnostische und interventionelle
Radiologie und Nuklearmedizin

Chefarzt Prof. Dr. Matthias Bollow
Augusta-Kranken-Anstalt gGmbH
Bergstraße 26 - 44791 Bochum
Tel.: 0234 / 517-2753


Gebärmutterhalskrebs - Bilddiagnostik der Frau - Patienteninfo

Was ist Gebärmutterhalskrebs (Cervixkarzinom)?

Der Gebärmutterhals (Cervix uteri) ist der untere Teil der Gebärmutter und verbindet die Scheide (Vagina) mit dem Gebärmutterkörper (Corpus uteri). Die Schleimhaut von Gebärmutterhals und Gebärmutterkörper ist unterschiedlich aufgebaut. Im Übergangsfeld der beiden Schleimhautarten können Zellveränderungen entstehen, die als Gebärmutterhalskrebs bezeichnet werden, wenn sie bösartig sind und in das umgebende Gewebe infiltrieren.

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Was ist Gebärmutterkrebs (Endometriumkarzinom)?

Bösartigen Tumoren, die von der Schleimhaut des Gebärmutterkörper ausgehen heißen Corpus- oder auch Endometriumkarzinome (Abbildung 3). Hierbei entsteht der Tumor durch bösartige Zellveränderungen der Schleimhaut des Gebärmutterkörpers, die auch als Endometrium bezeichnet wird.

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Welche Vorteile hat eine bildgebende Untersuchung mittels Kernspintomographie (MRT) vor der Behandlung?

In Abhängigkeit von der Ausdehnung des Tumors von Gebärmutter und Gebärmutterhals stehen heute unterschiedliche Therapiemöglichkeiten (z. B. Konisation, Radikalentfernung der Gebärmutter, der Eierstöcke und der Beckenlymphknoten, Bestrahlungs-, Hormon- und Chemotherapie) zur Verfügung. Hierbei ist für die Auswahl der Therapie von großer Bedeutung, ob der Tumor Nachbarorgane (wie Scheide, Darm oder Harnblase) mit einbezieht, welche Wandschichten der Gebärmutter betroffen sind oder ob eine Absiedlung in die Beckenlymphknoten oder andere Organe vorhanden ist. Die Kernspintomographie kann helfen, diese für die Therapieplanung wichtigen Fragen zu beantworten.

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